...der Blasmusik Maria Rojach
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Die Geschichte der Blasmusik in Maria Rojach kann man im Landesarchiv Klagenfurt bis in das Jahr 1885 zurückverfolgen, wo es bereits den „Pfarr-Caecillien-Verein Kirchenmusik Maria Rojach“ gab. Gründer war Pfarrprovisor Heinrich Schopper. Der Verein hatte 25 Mitglieder und wurde 1891 wieder aufgelöst. Einige Mitglieder musizierten unter der Leitung von Herrn Juri frei weiter. Herr Reschun legte in Wien die Kapellmeisterprüfung ab und formierte 1894 die Musikkapelle Maria Rojach neu. 1904 wurde die Musikkapelle neu benannt. Ab diesem Zeitpunkt sprach man von der „Feuerwehr-Vereinskapelle“. 1915 wurde das Musizieren aufgrund des Krieges eingestellt. Nach dem Krieg schlossen sich die Heimkehrer wieder zusammen. Kapellmeister Reschun starb 1921 und Karl Gönitzer übernahm die Leitung des Vereins bis Kriegsbeginn 1940. 1947 stellten sich wieder die Heimkehrer mit jungen Musikern zusammen. 1950 starb Karl Gönitzer und Musizieren wurde vorläufig eingestellt. 1952 formierte Stefan Gönitzer eine Kleingruppe mit 6 bis 10 Musikern unter seiner Leitung. 1972 kam Franz Gönitzer von der Militärmusik Klagenfurt als Musiklehrer nach Maria Rojach. Er unterrichtete zwei Jahre lang Jungmusiker, die 1974 als „Jugendkapelle“ unter der Leitung von Stefan Gönitzer auftraten. 1978 gründete Obmann Friedrich Juri und Kapellmeister Stefan Gönitzer die „Trachtenkapelle Maria Rojach“ mit 28 Mitgliedern. 1991 legte Manfred Gönitzer die Kapellmeisterprüfung am Konservatorium in Klagenfurt ab, und übernahm 1997 die Trachtenkapelle. Bereits 1997 bestand die Trachtenkapelle aus 32 Musikerinnen und Musikern. Nach dreijähriger Abwesenheit (in dieser Zeit leitete Stefan Gönitzer die Trachtenkapelle), formierte 2002 Obmann Andreas Pirchegger und Kapellmeister Manfred Gönitzer die Kapelle neu, änderten den Vereinsnamen und treten seit 2005 als Blasmusik Maria Rojach auf, bestehend aus 16 Mitgliedern. 2007 löste Roland Perchtaler den alten Obmann ab und führte die Blasmusik weiter in die Richtung einer Frühschoppenkapelle, die aber auch auf kulturellen und kirchlichen Anlässe stets dabei ist.
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